Terminvereinbarung zum Erstgespräch

Per Mail unter Barbara.gorissen@icloud.com geht es immer am schnellsten und besten, da ich alle eingegangenen Mails einmal am Tag beantworte. 
Da ich während der Patientensitzungen ohnehin nicht telefonieren kann, mich jedoch nur während Patientensitzungen in meiner Praxis aufhalte, habe ich auf einen Festnetzanschluß verzichtet. Das geschäftliche Mobiltelefon ist unter 0163/1600085 automatisch an einen Antwortbeantworter weitergeschaltet. Es ist somit nicht möglich, mich direkt ans Telefon zu bekommen, und ich rufe auch nicht zurück, weil bei Rückrufen eine Unterscheidung zwischen - gebührenfreier - reiner Terminvereinbarung und gebührenpflichtiger Beratung gewährleistet sein muß. Darum sollte die Terminvereinbarung zu einem Erstgespräch auch schriftlich stattfinden (Mail oder SMS, oder mit dem DSGVO-konformen Messengerdienst Medflex). Mögliche Termine hierfür finden Sie immer aktuell auf der Startseite.

Und da immer wieder überlesen wird, dass meine Therapiesitzungen nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, erfolgt dieser Hinweis hier noch einmal fettgedruckt. Ich führe eine reine Privatpraxis ohne Versorgungsauftrag und habe keine Kassenzulassung beantragt, denn das würde bedeuten dass ich pro Woche eine bestimmte Mindestanzahl an Therapien nach dem Richtlinienkatalog durchführen müßte. Dies würde mir jedoch deutlich weniger Zeit für meine anderen Therapieformen lassen (Hypnosetherapie, Paartherapie, NLP), so dass ich auf einen Kassensitz verzichtet habe.
Das bedeutet, dass Sie die Kosten Ihrer Therapie nur bei privaten Krankenkassen einreichen können. Sind Sie gesetzlich versichert, können Sie meine Leistungen (die ich nach der aktuellen Gebührenordnung für Ärzte in Rechnung stelle) selbstverständlich auch als Selbstzahler In Anspruch nehmen.


Alternative bei Sozialangst: Schriftliche Therapieanbahnung

Einer meiner Praxisschwerpunkte sind Menschen mit Sozialangst, die sich z.B. bei Introvertierten, bei Angstpatienten oder Patienten aus dem Autismusspektrum entwickeln kann. Diese Sozialangst entsteht aus der Erfahrung aus dem „Sosein wie man ist“ und der dadurch erlebten Ablehnung und Verurteilung der Umgebung. Diese Sozialangst ist therapierbar. Und mit therapieren meine ich nicht, dass der Betroffene lernen soll, „sich zusammenzureißen“, „sich nicht so anzustellen“, „sich zu verbiegen“. Überhaupt nicht! 

Für Betroffene habe ich darum ein sehr niederschwelliges Therapiekonzept entwickelt, das zunächst einmal nicht voraussetzt, dass ein Telefonat geführt werden oder sofort ein persönlicher Termin ausgemacht werden muß.
Die Kontaktaufnahme von Menschen mit Sozialangst aller Ausprägungen kann zunächst rein schriftlich und doch unter völliger Beachtung von Datenschutzaspekten und den Erfordernissen der Berufsordnung für Ärzte erfolgen, denn vielen Menschen mit Sozialangst ist zunächst überhaupt nur eine schriftliche Kontaktaufnahme möglich.
Die ersten Gespräche bis zum ausreichenden Vertrauensaufbau können per ausführlichen Mail und/oder Chat erfolgen - ich nutze einen DSGVO-konformen Nachrichten-Dienst, über den Sie bei Ihrer ersten Kontaktaufnahme mit mir Zugang erhalten. Dort führen wir dann die ersten Gespräche über ausführliche Mails, so lange bis Sie zu einer persönlichen Kontaktaufnahme bereit sind. Selbstverständlich können Sie den Kontakt auch jederzeit vorher beenden. Vielleicht sogar, weil Sie über den Mailweg bereits ausreichend Antworten und Lösungen für Ihre Problemstellungen erhalten haben.
Vermutlich wird selbst Ihre private Krankenkasse diese Form der niederschwelligen Therapieanbahnung nicht übernehmen (gesetzliche Kassen übernehmen eine Therapie bei mir sowieso nicht, da ich eine reine Privatpraxis führe), da wir in einer Welt leben, in der alles auf persönlichen Kontakt, Gespräche und Telefonate ausgerichtet ist. Die Kosten als Selbstzahler sind aber bei dieser speziellen Therapieanbahnung überschaubar, da ich für einen ausführlichen Mailkontakt nach der gesetzlichen Gebührenordnung für Ärzte bis 10 Minuten nur die Gebührenziffer 1 „ärztliche Beratung, analog“ (2,3-facher Satz 10,74 €) oder ab 15 Minuten die Gebührenziffer 3 „Ausführliche ärztliche Beratung analog“ (bei 15 Minuten 2,3-facher Satz 20,11€, ab 25 Minuten 3,5facher Satz 30,60 Euro) abrechnen kann. Sie allein entscheiden dann, ob Ihnen das etwas bringt, ob Ihnen das womöglich bereits für Ihre Fragen ausreicht, oder ob Sie sich am Ende doch zu einer persönlichen Therapie bei mir in der Praxis entscheiden wollen.