Psychische Folgeerkrankungen nach eigener Covid-19 Infektion oder der eines nahen Angehörigen


Neben meiner psychotherapeutischen Tätigkeit in meiner Privatpraxis arbeite ich als zweites Standbein auch regelmäßig als Notärztin im Rettungsdienst. Nicht nur dort bin ich derzeit regelmäßig mit COVID-19-Infizierten und oft schwerstkranken Patienten konfrontiert (zum Beispiel bei deren Verlegung auf eine Intensivstation), auch in meiner Psychotherapeutischen Praxis nimmt das Thema Corona und die entsprechenden psychischen Begleit- oder Folgeerkrankungen einen immer größeren Raum ein. 

Vielleicht finden Sie sich in der folgenden Übersicht wieder? Hier habe ich einmal - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - aufgelistet, mit welchen behandlungsbedürftigen psychischenDiagnosensichPatienten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie derzeit an Psychotherapeuten wenden:

* Depressive Erkrankung
* Akute Anpassungsstörung
* Pathologische Trauerreaktion
* Panikattacken
* spezifische Phobien und generalisierte Ängste 
* Burnout (insbesondere von medizinischem Personal auf Notaufnahmen und Intensivstationen)

In meiner psychotherapeutischen Praxis biete ich die Behandlung dieser Erkrankungen an; gerade auch dass ich als Notärztin und Fachärztin für Innere Medizin auch mit der medizinischen Seite der Covid-19 Infektion involviert bin und mehr als gut weiß, wie es derzeit auf unseren Intensivstationen aussieht, finden meine Patienten oft sehr hilfreich.
Beachten Sie aber bitte, dass ich eine reine Privatpraxis führe und keine Kassenzulassung beantragt habe - für gesetzlich versicherte Patienten bleibt somit die Möglichkeit als Selbstzahler, während Privatversicherte die Therapiekosten bei Ihrer Versicherung einreichen und in der Regel erstattet bekommen können.