Kostentransparenz


Für Privatpatienten:

Bitte klären Sie unbedingt vorab mit Ihrer privaten Krankenkasse ab, ob und unter welchen Bedingungen die jeweilige Leistung von Ihrer Krankenkasse als erstattungsfähig angesehen wird. Nach einem kurzen Vorgespräch erstelle ich Ihnen hierfür einen Therapieplan, den Sie bei Ihrer Krankenkasse vorlegen können. Natürlich können Sie aber alle Leistungen auch als Selbstzahler in Anspruch nehmen. Eine Paartherapie kann grundsätzlich nicht von den Krankenkassen übernommen werden, auch nicht von den privaten Krankenkassen, sie steht somit nur Selbstzahlern offen.

Für gesetzlich versicherte Patienten und Selbstzahler:

Ich habe keine Kassenzulassung beantragt. Für Psychotherapie kann eine Kostenerstattung Ihrer Krankenkasse beantragt werden, da ich nun bei der Ärztekammer die Zusatzbezeichnung „fachgebundene Psychotherapie, tiefenpsychologisch fundiert“ beantragt habe; die Voraussetzungen für eine Kostenerstattung klären Sie am besten direkt mit Ihrer Krankenkasse ab. Ärztliche Hypnotherapie sowie Paartherapie kann generell nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. 

Sie können die Leistungen aber selbstverständlich jederzeit als Selbstzahler in Anspruch nehmen. Als Ärztin bin ich verpflichtet, dies nach der Gebührenordnung für Ärzte (GoÄ) abzurechnen. Diese finden Sie online hier: http://www.e-bis.de/goae/defaultFrame.htm

Die telefonische Kontaktaufnahme sowie die Kontaktaufnahme per Mail sind natürlich völlig unverbindlich; wir besprechen dann, was ich für Sie tun kann, und Sie bekommen vorab - für Sie unverbindlich, für mich verbindlich - eine Vorab-Aufstellung der genauen Gebühren, so dass Sie immer ganz genau wissen, woran Sie sind. Hierzu bin ich übrigens auch gesetzlich verpflichtet, ebenso wie zur Abrechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GoÄ). Nur damit Sie einen ganz groben Anhaltspunkt haben: Erfahrungsgemäß (da ich ja meist die gleichen Gebührenziffern habe, die für die Abrechnung in Frage kommen) kostet eine Stunde meiner Zeit um die 90 Euro.

Paartherapie:

Abweichend von der üblichen einstündigen Sitzungsdauer dauert eine paartherapeutische Sitzung 90 Minuten. Nach der Gebührenordnung für Ärzte (GoÄ) fallen hierfür 140 Euro pro Paar und Sitzung an (Ziffer 861a, 3,5facher Satz aufgrund der Dauer).

Kurse und Veranstaltungen:

Sie können natürlich auch sehr gerne an einer der regelmäßig in meiner Praxis angebotenen Gruppenveranstaltungen oder Kurse teilnehmen. Auch diese werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GoÄ) berechnet. Für die Teilnahme an einer Gruppenhypnose gegen Prüfungsangst berechne ich z.B. üblicherweise nach der GoÄ-Ziffer 847 analog "Übende Verfahren in Gruppenbehandlung, mindestens 20 Minuten", 45 Punkte, 2,3facher Satz je 3x berechnet (weil der Kurs statt 20 Minuten eben eine Stunde dauert) - das sind 20 Euro pro Teilnehmer. Ein einmaliges kurzes Einzelgespräch vorab ist allerdings notwendig, um meiner ärztlichen Pflicht einer individuellen Indikationsstellung nachzukommen.

Therapiegruppe „Beziehungsprobleme“:

Die Therapiegruppe „Beziehungsprobleme“ befindet sich gerade in Gründung; Anmeldungen werden gerne entgegengenommen, die Obergrenze der Teilnehmerzahl beträgt 8 Perspnen. Bei entsprechender Nachfrage wird eine zweite, parallele Therapiegruppe gebildet. Vorteil einer Therapiegruppe ist nicht nur die Kostengünstigkeit: gemäß Gebührenordnung für Ärzte kostet die Teilnahme je Gruppensitzung nur 20 Euro pro Teilnehmer. Daneben finden in einer Therapiegruppe aber auch gruppendynamische Effekte statt, die ebenfalls therapeutisch wirksam werden können. Als Gruppentherapeutin sorge ich dafür, dass sich jeder angenommen, willkommen und verstanden fühlt, ganz gleich was die Beziehung so schwierig macht. Ich garantiere, dass niemand aufgrund seiner Beziehungsform verurteilt wird - jeder in der Gruppe hat sein Päckchen an Leid zu tragen und niemand hat das Recht, einen anderen moralisch zu verurteilen - hier gehört Toleranz zum obersten Gebot und ich sorge als therapeutische Leiterin für Verständnis und Mitgefühl der gesamten Gruppe. Ich stelle sicher, dass ein wohlwollendes Klima der Akzeptanz herrscht, dass niemand „einfache“ Pseudolösungen zu hören bekommt („Du mußt ihn verlassen!“) und das am Ende eines Treffens jeder mit dem Gefühl nach Hause geht, nicht allein zu sein, Mitstreiter getroffen zu haben, die ähnliche Probleme haben, die diese Probleme vielleicht sogar bereits gelöst haben und somit Rollenmodelle sein können für ähnliche Lösungen, auf die man alleine nie gekommen wäre.