Textbaustein: Einleitung Entspannungstrance


Mit diesem Textbaustein können Sie jede Selbsthypnose beginnen. Sie führen sich damit in eine immer tiefer werdende Entspannung, und fördern somit Ihre Aufnahmebereitschaft für den dann folgenden Themenschwerpunkt. Dieser kann – insbesondere, wenn Sie in der Methode der Selbsthypnose mit der Zeit immer geübter werden – auch gut für sich alleine stehen, so dass Sie auf eine hinführende Entspannungstrance auch verzichten können. Insbesondere, wenn Sie ohnehin bereits in einer „Problemtrance“ feststecken, können Sie direkt mit einem Haupt-Textbaustein beginnen, ohne den Umweg über eine Entspannungstrance zu gehen. Diese schadet aber natürlich auch nie, und hilft Ihnen insbesondere dann, wenn Sie noch wenig Erfahrung mit Selbsthypnose haben. Oder wenn Sie generell Probleme haben, nach einem stressigen Tag abzuschalten und „runterzukommen“.

Sprechen Sie die nachfolgenden Worte wie im Abschitt "Selbsthypnose - wie und warum funktioniert das?" beschrieben z.B. auf ihr Handy, in einem so langsamen Tempo und mit so vielen Pausen, dass diese Aufnahme etwa 15-20 Minuten lang ist:

 

„Herzlich willkommen, ich freue mich, dass Du Dir nun wieder etwas Zeit für uns nehmen möchtest…

Zeit, die uns ganz alleine gehört, und die dazu beitragen wird, dass wir unsere Mitte finden… 

Mehr und mehr… mit jeder Minute… mit jedem Atemzug… mit jedem Herzschlag… (längere Pause)

Mach’s Dir dazu ganz bequem… nimm Dir Zeit… so viel Zeit wie Du brauchst… wir haben viel Zeit… alle Zeit der Welt… (längere Pause)

Lausche auf Deinen Atem… ohne ihn verändern zu wollen… 

Einfach nur wahrnehmen, wie der Atem fließt… ein… und aus…ein... und aus... (längere Pause)

nichts verändern… alles ist gut so wie es ist… nur beobachten… nichts tun… geschehen lassen… (längere Pause)

Du brauchst nichts zu tun… es geschieht von alleine… auch die Entspannung geschieht einfach… merkst Du es bereits…? Kannst Du es bereits wahrnehmen…? 

Vielleicht ist es nur eine unmerkliche Veränderung, vielleicht bereits deutlicher spürbar… (längere Pause)

Aber die Atmung hat sich bereits verändert, ohne dass Du es bewusst bemerkt hast… ohne dass Du es wahrgenommen hast… 

es war Deiner Aufmerksamkeit entgangen… dass der Atem sich verlangsamt hat…. (längere Pause)

Ebenso wie der Herzschlag… ganz automatisch… es gibt nichts zu tun… nur geschehen lassen… (längere Pause)

Und beobachten… wie sich die Entspannung ganz allmählich ausdehnt… und tiefer wird… 

Du kannst die Entspannung nachverfolgen, ihre Ausdehnung begleiten... 

beginnend von der Gesichtsmuskulatur... die sich mehr und mehr entspannt... angenehm entspannt...

Die Entspannung fließt in die Nackenmuskulatur... ein wohliges, angenehmes Gefühl...

Und sie dehnt sich aus in die Schultern... angenehm entspannt... 

Und Du folgst der Entspannung mit Deiner Aufmerksamkeit... sie wandert in beide Arme... bis in die Fingerspitzen...

Wohin Du Deine Aufmerksamkeit auch wendest, überall ist Entspannung und ein wohliges, angenehmes Gefühl...

In der Rückenmuskulatur, die sich vollkommen entspannt... im Bauch und im Becken...

Die Entspannung fließt in die Beine, in beide Beine... von den Oberschenkeln bis in die Fußspitzen...

Der ganze Körper ist wohlig entspannt wie schon lange nicht mehr, ein wunderbares, angenehmes Gefühl... (längere Pause)

Und ich zähle nun langsam von 1 bis 10… und während ich das tue… kannst Du bemerken, wie sich mit jeder größer werdenden Zahl… die Entspannung noch weiter vertieft… mehr du mehr…tiefer und tiefer….

Eins… auf den Atem lauschen…

Zwei… geschehen lassen…

Drei… tiefer und tiefer…

Vier… mehr und mehr entspannt…

Fünf… beobachten…

Sechs… loslassen…

Sieben… tiefer und tiefer…

Acht… geschehen lassen…

Neun… tiefer und tiefer…

Zehn… wohlig entspannt… (längere Pause)

Und nun… brauchst Du weiterhin nichts zu tun….

Hör mir einfach nur zu… das ist alles…. Zuhören… geschehen lassen… 

entspannen… wirken lassen...

es wird sich alles finden…"

 

(Schließen Sie nun einen der Haupt-Textbausteine an, die ich im Laufe der Zeit hier online stellen werde)