Textbaustein: Einschlafen


Diesen Textbaustein können Sie an jeden anderen Textbaustein dann anschließen, wenn Sie die Aufnahme vor dem Einschlafen anhören und sie dazu nutzen wollen, sich am Ende nicht mehr wach zu bekommen, sondern ganz im Gegenteil einzuschlafen. Dies macht die Selbsthypnose, die Sie zuvor gehört haben, im Übrigen ganz besonders wirkungsvoll. 

Machen Sie sich übrigens auch keine Gedanken, wenn Sie zu  irgendeinem Zeitpunkt während der Selbsthypnose einschlafen – die letzten Sätze, die Sie hören, bevor Sie einschlafen, sind ganz besonders wirkungsvoll.

Machen Sie eine kurze Pause vor dem Beginn dieses Textbausteins, und lassen Sie Ihre Stimme im Verlauf ruhig immer leiser und or allem auch langsamer werden. Wenn Sie sich an die Technik der Selbsthypnose gewöhnt haben, werden Sie das Ende dieses Einschlafen-Textbausteins ohnehin nur noch selten miterleben: Sie werden vorher bereits eingeschlafen sein.

Die Zahlen beginnen bei 11, weil Sie damit Ihr Unbewusstes im Laufe der Zeit programmieren können. Zählen Sie wie im Kapitel 4.1 beschrieben von 1-11, lernt Ihr Unbewusstes mit der Zeit, dass es nun in Trance fallen soll. Zählen Sie nun im Abschluss von 10 bis 30, lernt es, dass es in tiefen, erholsamen Schlaf fallen soll. Hierbei ist es wie bei allem, was erlernt werden soll: Übung macht den Meister! Das bedeutet insbesondere, dass Sie die Selbsthypnose gar nicht oft genug machen können. Je häufiger Sie die Texte wiederholen, desto tiefer prägt es sich Ihrem Unbewussten ein.

Sprechen Sie langsam! Denken Sie daran, dass Sie beim Anhören dieser Passagen kurz vor dem Einschlafen sein werden. Ihre Stimme sollte sich diesem Zustand anpassen, und langsam - schleppend - leise - fast flüsternd sein. Die Pausen zwischen den Sätzen dürfen und sollen nun ruhig sehr, sehr lange dauern - probieren Sie ein wenig herum, machen Sie mehrere Versuche und experimentieren Sie mit Ihrer Stimme und mit Ihrem Sprechtempo und insbesondere den Pausen. Denken Sie daran: Was Ihnen beim Aufsprechen der Sätze viel zu langsam vorkommen mag, wird auf Sie in der Einschlaftrance möglicherweise störend hektisch und gehetzt vorkommen. Probieren Sie hier ruhig ein wenig herum, was Ihnen beim Einschlafen am besten hilft.

Hier nun also der Textbaustein fürs Einschlafen: (da Sie sich diese Worte selbst aufsprechen und sich ja nicht selbst siezen werden, ist der nachfolgende Text in Du-Anrede verfasst)

„Und jetzt zähle ich Dich in den Schlaf…

Während ich langsam von 11 bis 30 zähle, kommt tiefer, erholsamer Schlaf näher und näher…

Mit jeder größer werdenden Zahl… wird auch die Müdigkeit größer… 

Eine wohlige, angenehme Müdigkeit… denn es gibt für heute nichts mehr zu tun… 

alles erledigt… alles geschafft… alles ist gut…

Schritt für Schritt… Stufe für Stufe… kommt der Schlaf jetzt immer näher…

11… angenehm entspannt…

12… 13… tiefer und tiefer…

14… 15… die Gedanken werden immer weniger…

16… bald tauchen erste Bilder auf… kurze Traumbilder…

17… lass alles geschehen…

18… passiv… beobachten…

19… Traumwelt…

20... 21… Schlaf…

22… 23…

24… keine Gedanken mehr… nur noch Bilder…

25… weit weg…

26… 27…

28… meine Stimme entfernt sich…

29… Schlaf…

30… Schlaf…“

An dieser Stelle beenden Sie die Aufnahme. Mit ausreichender Übung werden Sie bereits bei den ersten Zahlen eingeschlafen sein. Dennoch gibt es auch immer mal wieder Tage, an denen es nicht funktioniert; sie bleiben hellwach und sind innerlich unruhig, an Schlaf ist nicht zu denken. Solche Tage gibt es – nehmen Sie sie hin und geben Sie es für diesen Tag auf. Erfahrungsgemäß bringt die Selbsthypnose an solchen Tagen einfach nichts. Doch solche Tage werden mit regelmäßiger Übung immer seltener werden.